Eure Stimme für die Zukunft von LEADER
Obwohl die aktuelle Förderperiode gerade erst begonnen hat, richtet sich der Blick in Brüssel bereits auf die kommenden Jahre. Leider spielt die Zukunft ländlicher Räume Europas derzeit eine eher untergeordnete Rolle – und das in einer Zeit, in der diese Gebiete mit immer größeren Herausforderungen konfrontiert sind.
Deshalb hat die europäische LEADER-Interessensgemeinschaft ELARD eine Petition gestartet.
Unsere Forderungen:
Wir rufen die Europäische Kommission auf, LEADER/CLLD nachhaltig zu unterstützen und zu stärken:
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Verbindliche Einbindung von LEADER/CLLD in alle EU-Mitgliedsstaaten.
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Sicherstellung der Finanzierung durch Integration in die Agrar- und Kohäsionspolitik.
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Stärkung lokaler Aktionsgruppen (LAGs) als zentrale Akteure der EU-Politik.
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Vereinfachung der Fördermittelvergabe durch weniger Bürokratie.
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Erhöhung der Mittel, um die Herausforderungen des ländlichen Raums effektiv zu bewältigen.
LEADER/CLLD – Ein bewährtes Erfolgsmodell
Seit mehr als 30 Jahren zeigt das LEADER-Programm, dass partizipative Ansätze im ländlichen Raum erfolgreich sind. Lokale Aktionsgruppen (LAGs) setzen ihr Wissen ein, um innovative Lösungen für die spezifischen Bedürfnisse ihrer Regionen zu entwickeln. Sie schaffen wirtschaftliche Perspektiven, binden junge Menschen in die Entwicklung ihrer Heimat ein und stärken das Sozialkapital.
Ohne ausreichende Mittel steht auch unsere LEADER-Förderung auf dem Spiel.
Die drohenden Kürzungen betreffen alle LEADER-Regionen in der EU gleichermaßen – auch uns als LAG „4 mitten im Sauerland“. Zahlreiche Projekte, die den ländlichen Raum nachhaltig stärken, könnten nicht mehr gefördert werden. Damit würde eine erfolgreiche Struktur verloren gehen, die in den letzten 16 Jahren maßgeblich zur positiven Entwicklung unserer Region beigetragen hat.
Jetzt aktiv werden!
Wir brauchen eine starke und nachhaltige Unterstützung für unsere Dörfer und Regionen. Unterzeichnen Sie die Petition und setzen Sie ein Zeichen für die Zukunft der ländlichen Räume – damit auch wir in der LEADER-Region weiterhin Projekte vor Ort unterstützen können!